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Ärztlicher Direktor: Dr. Martin Jäger

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Leiter des zuständigen Expertenboards Dr. Martin Jäger vom Hüttenhospital in Dortmund.

Den Teufelskreis durchbrechen

1. Juni 2017 -

Dysphagie - Eine aktuelle Studie legt nahe, dass Schluckstörungen bei Heimbewohnern weitaus häufiger vorkommen als bislang bekannt war. Da die Symptomatik einer Dysphagie sehr vieldeutig ist, erhalten die wenigsten Betroffenen eine passgenaue Versorgung. Was ist zu tun? Darüber sprachen wir mit dem Leiter des zuständigen Expertenboards Dr. Martin Jäger vom Hüttenhospital in Dortmund.

Herr Dr. Jäger, Sie haben kürzlich in zwei stationären Pflegeeinrichtungen in Nordrhein-Westfalen eine Studie zur Dysphagie begleitet. Wie oft kommen Schluckstörungen bei Heimbewohnern vor?

Sehr häufig. Wir haben bei gut 100 Heimbewohnern ein Dysphagie-Screening durchgeführt. Mehr als 85 Prozent wiesen eine Schluckstörung auf. Dieses Ergebnis hat uns selbst überrascht, weil die Häufigkeit einer Dysphagie in der internationalen Literatur deutlich darunterliegt. Sie wird meist mit 40 bis 50 Prozent angegeben.

Wie erklären Sie sich diese Diskrepanz?

Ein möglicher Grund ist natürlich, dass sich das Bewohnerklientel in den Pflegeheimen geändert hat. Die mittlere Verweildauer liegt mittlerweile nur noch bei einem guten Jahr. Die Bewohner sind also viel schwerer krank, als sie es noch vor einigen Jahren waren. Zusätzlich lässt sich diese Diskrepanz durch die unterschiedliche Methodik der Studien erklären. Mit apparativer Diagnostik findet man mehr Dysphagien heraus als mit klinischem Assessment, damit mehr als mit klinischem Screening oder Fragebögen...

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